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Einfache Screening-Methoden wie z. B. Fragebögen (Berlin-Fragebogen) und Einkanal-Messgeräte (RU Sleeping) geben Ihnen die Möglichkeit, Ihre Patienten zu untersuchen.
Nein, nicht unbedingt. Als Kardiologe können Sie für die Untersuchung Ihrer Patienten auch ein Langzeit-EKG (Holter-Monitoring) durchführen. Eine übermäßige Herzfrequenzvariabilität in der Nacht ist ein Indikator für SBAS. Neuere Langzeit-EKG-Geräte liefern auch zusätzliche Messgrößen, wie z. B. SBAS-Ereigniserkennung.
Der Patient ist an ein Schlaflabor zu überweisen, wo sich ein Facharzt um die SBAS kümmern wird. Der Patient wird sich im Schlaflabor einer Polysomnographie-Nacht unterziehen (Alice5). Die Spezialisten für Schlafstörungen stellen fest, unter welcher der 84 klassifizierten Schlafstörungen der Patient leidet, und leiten die geeignete Behandlung ein. Nach Therapiebeginn wird der Patient regelmäßig im Schlaflabor überwacht, um die erforderliche Compliance sicherzustellen.
Für die verschiedenen Erkrankungen stehen unterschiedliche Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Dazu zählen medikamentöse Behandlung, Verhaltensschulung, PAP-Therapie (Atemtherapie) usw.