Philips Respironics
SBAS und Komorbiditäten
Schlafbezogene Atemstörungen
Sleep Disordered Breathing & Co-Morbidity

Obstruktive Schlafapnoe (OSA) betrifft 2 bis 4 % der arbeitenden Bevölkerung mittleren Alters (1). Charakteristisch für OSA ist der wiederholte Kollaps und der partielle Verschluss der oberen Atemwege im Schlaf. Diese respiratorischen Störungen treten auf, wenn der Muskeltonus der pharyngealen Dilatatoren nachlässt, was in der Regel beim Übergang vom Wachzustand in das Schlafstadium 2 der Fall ist. Jedes Ereignis ist mit einer hypoxischen und hyperkapnischen Phase assoziiert, die der Patient mit erhöhter inspiratorischer Anstrengung zu kompensieren versucht, bis die Episode durch eine Weckreaktion, die Wiederherstellung des für den Wachzustand typischen Muskeltonus und schließlich das Freiwerden der oberen Atemwege beendet wird. Die Folgen sind nicht nur Schlafunterbrechungen und Tagesschläfrigkeit, sondern vermutlich auch ein erhöhtes Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (2) und Stoffwechselstörungen (3), wobei die Mechanismen für diese letztgenannten Assoziationen noch nicht geklärt sind.

  1. Young et al. New England Journal of Medicine 1993; 328: 1230-1235.

  2. Marin et al. The Lancet 2005; 365: 1046-1053.

  3. Coughlin et al. Europe Heart Journal 2004; 25: 735-741.